Wer wir sind

Das Lia-Team stellt sich vor
Anna Thomann

Vorstellung Anna Thomann
1950 geboren in einem kleinen sauerländischen Bergdorf. Nach damals üblicher Volksschule und unüblicher Jahre in katholischem Internat folgten studentische Lehr- und Wanderjahre in Köln mit Lebensausflügen nach Frankfurt und Berlin. Nach kurzem Versuch mit institutioneller sozialer Arbeit kam die Erkenntnis: Nichts für mich und in den wilden 70ger Jahren: Mit Partner*innen Einstieg in das Projektgeschäft. Das Label Lia taucht auf.
Mit „der Wende“ BRD und DDR zu Deutschland, die persönliche Rückwende ins Dorf: Wildbergerhütte. Bis dahin unbekannt.
Begeisterte Europäerin, für die Demokratie brennend wurde mit mir aus der Lia® Initiative 2017 das Lia®Zentrum begründet. Ein Ort des Lernens, der Freiheit, des Miteinanders, der Empathie, der Achtung der gegenseitigen Unterstützung. Für Alle. (Außer Faschisten).
Ein hybrides Projekt ist entstanden. Analog das Zentrum, digital die vielseitige Website DorfWohnen digital. (Dazu gibt es das Buch „Das digitale Dorf „Wildbergerhütte“.
Jetzt – stand 2026 – die Lia³Initiative wurde zu Lia®Initiative e.V., engagiert sich für Gesundheit und Pflege, für das Gemeinsame, für das entspannte Miteinander im Oberberg.
Für die Zukunft sehe ich die Lia®Initiative als einen Ort, an dem den Besucher*innen selbstverständlich ist, dass ältere Menschen durch ihre Lebens- und Berufserfahrung psychische Resilienz erworben haben und soziale Dynamiken tiefer erfassen, dass sie schon deshalb wertvolle Mitmenschen sind. Und dass Lia®Initiative e. V. mit dem Spirit von Freiheit und gutem Miteinander dazu beitragen konnte, dass hier leicht und lässig gelebt werden kann.
Maria- Theresa Weinholz

Vorstellung Maria- Theresa Weinholz
Mein Name ist Maria Theresa Weinholz. Ich bin seit Juli 2018 Teil von LIA und lebe seit 2004 in Wildbergerhütte. Ursprünglich komme ich von den Philippinen und bin 1991 nach Deutschland gezogen. Ich habe zwei erwachsene Kinder. Mein Sohn ist 24 Jahre alt, meine Tochter 32. Vor 15 Jahren ist mein Mann verstorben, und ich habe meine Kinder alleine großgezogen. Durch diese persönlichen Lebensumstände bin ich zu einer Frau der Praxis geworden. Diese Stärke und meine Erfahrungen bringe ich heute aktiv in meine Arbeit bei LIA ein.
Im LIA-Zentrum packe ich überall dort mit an, wo Hilfe gebraucht wird. Ich bin vielseitig tätig, unter anderem in der Beratung, und bekannt dafür, immer mit einer helfenden Hand zur Stelle zu sein. Bei Veranstaltungen bin ich außerdem für meine Waffeln berühmt. Vom besten Waffelteig bis zu den besten Waffeln im LIA-Zentrum.
Wann und wo hast du zum ersten Mal von LIA gehört?
Durch Anne und Brigitte bin ich zu LIA gekommen und auch weil ich in der direkten Nachbarschaft des LIA-Zentrums wohne. So habe ich von Anfang an miterlebt, wie LIA entstanden ist und sich stetig weiterentwickelt hat.
Ich bin Teil einer starken philippinischen Community mit einem gut funktionierenden Netzwerk. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und Netzwerkarbeit sind. Genau das hat mich auch bei LIA überzeugt, weshalb ich das LIA-Netzwerk von Herzen gerne unterstütze.
Was willst du für unser Dorf mit LIA positiv verändern oder weiterentwickeln?
Ich möchte meine Stärke, meine praktischen Fähigkeiten und meine Lebenserfahrung weitergeben. Viele junge Menschen kommen gern zu mir und fragen mich um Rat. Auch durch meine eigenen Kinder sind über die Jahre viele wertvolle Kontakte entstanden. Mir ist es wichtig, den Nachwuchs zu unterstützen, Orientierung zu geben und Hilfe anzubieten, die zur Selbsthilfe führt.
Besonders am Herzen liegt mir, junge Menschen aufzufangen, zu stärken und zu begleiten. Gleichzeitig möchte ich den Austausch zwischen den Generationen fördern: dass junge Menschen den Älteren helfen und ebenso die Älteren ihre Erfahrungen an die Jüngeren weitergeben. Dieses gegenseitige Miteinander ist für mich ein zentraler Wert von LIA.
Wo siehst du dich mit LIA in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehe ich mich weiterhin bei LIA. Ich arbeite sehr gern hier und fühle mich dem Dorf und den Menschen eng verbunden. Besonders wichtig ist mir, Jung und Alt zusammen zu bringen. Ich wünsche mir, dass junge und auch ältere Menschen im LIA-Zentrum ihren Platz finden, sich dort etablieren und wachsen können. Diesen Weg möchte ich von Herzen begleiten und aktiv unterstützen.
Bernd Hennrichs

Vorstellung Bernd Hennrichs
Mein Name ist Bernd Hennrichs. In und um Wildbergerhütte kennt man mich seit vielen Jahren. Sei es aus dem Vereinsleben, vom Sportplatz oder durch mein IT-Geschäft. Ich bin hier fest verwurzelt und lege großen Wert auf den persönlichen Kontakt zu den Menschen in unserer Region. In meinem IT-Geschäft kümmere ich mich um alles rund um Ihre Technik. Ob der Rechner streikt, das Internet langsam ist oder neue Geräte eingerichtet werden müssen, ich bin ein Ansprechpartner vor Ort. Mein Anspruch ist es, technische Probleme schnell, unkompliziert und zuverlässig zu lösen.
Keine Angst vor neuen Medien!
Diesen Satz sage ich oft und ich meine ihn genauso. Die digitale Welt entwickelt sich schnell, und das kann verunsichern. Aber Technik ist kein Hexenwerk. Mit Geduld, Ruhe und verständlichen Erklärungen kann jeder lernen, sicher mit Smartphone, Computer und Internet umzugehen. Genau dafür gibt es meinen Hilfsunterricht/Kurs „Keine Angst vor neuen Medien!„ für alles Digitale bei LIA. Mein Fachwissen trifft auf lokales Vertrauen. Durch mein Engagement in der LIA-Initiative habe ich über viele Jahre hinweg Erfahrung darin gesammelt, Menschen die Scheu vor Computer, Smartphone und Internet zu nehmen.
Mein Weg zu LIA
Zu LIA bin ich über meine IT-Arbeit gekommen. Der Kontakt mit Frau Lorenz und Frau Thoman begann ganz praktisch, als technische Unterstützung. Doch schnell wurde mir klar: Hier geht es um viel mehr als Geräte und Programme. Es geht um Gemeinschaft, Vertrauen und darum, Menschen im Alltag nicht allein zu lassen.
Was mich antreibt
Gemeinsam mit LIA möchte ich Berührungsängste abbauen und digitale Hilfe dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht wird. Ob im Alltag, bei Fragen zur Gesundheit, Pflege oder bei der Nutzung digitaler Angebote, mein Ziel ist es, Technik verständlich zu machen und Menschen miteinander zu vernetzen in jeder Lebenslage.
Ein Blick in die Zukunft
In fünf Jahren sehe ich LIA als festen Anker in unserer Region. Jetzt gehen wir den nächsten entscheidenden Schritt. Wir bauen unsere digitale Plattform Dorfwohnen digital auf. Eine starke Adresse für das Thema Pflege und alle sozialen Fragen. Die Digitalisierung bietet uns enorme Chancen, besonders dort, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Wir entwickeln Dorfwohnen.digital zur zentralen Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege usw. Ob Informationen für pflegende Angehörige, Vernetzung oder konkrete Hilfestellung im Alltag, die Plattform soll eine gut bekannte Adresse werden, auf die sich jeder in unserer Gemeinde verlassen kann. Nähe an den Menschen. Vernetzung ist der Schlüssel. Ein Projekt wie dieses lebt nicht nur von Technik alleine, sondern von den Menschen, die es nutzen. Mein persönliches Anliegen ist es, den Bekanntheitsgrad zu steigern. Jeder in unserer Region soll wissen, wenn ich Fragen zur digitalen Unterstützung im Alter oder zur Pflege habe, ist Dorfwohnen.digital mein Ziel. Noch enger vernetzen. Wir wollen keine anonyme Webseite sein, sondern ein lebendiger digitaler Treffpunkt, der die Menschen in und um Wildbergerhütte zusammenbringt.
Man sieht sich auf der Hütte!